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Nr. 1104   Tulpenturbulenzen
Autor(in):Martin Stelzer  
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Genre:Komödie Leseprobe 1. Akt (PDF)
Sprache:Süddeutsch Darsteller - Übersicht
Bühnenbild:Innen:
Geteiltes Bühnenbild Innen
Aktzahl:3 Ansichtsexemplar bestellen
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Besetzung:3 Dame(n)
6 Herr(en)
0 Jugendliche(r)
0 Kind(er)

Spieldauer:ca. 120 Minuten
Preis Buchmaterial:10 Rollenbücher zu
12,00 € pro Rollenbuch*
Aufführungsbedingungen
120,00 € pro gesamten Rollensatz

Ein Rollensatz besteht aus je einem Rollenbuch pro Darsteller und einem Rollenbuch für die Regie. Der Rollensatz ist nur im Zusammenhang mit einem Aufführungsvertrag zu erwerben.
Aufführungsgebühr:
(Tantieme)
10 % von den Bruttokasseneinnahmen,
jedoch mindestens 60,00 € pro Aufführung.
Alle Preise verstehen sich zzgl. 7 % MwSt.

Inhalt:
Gitta Wimpflinger, Rentnerin, und Feodor Finkenblitz, Major a. D., leben in einem Mehrfamilienhaus neben Gisbert Graser und Heidi Flegerl, beide jung, wild, chaotisch und vor allem „Graskonsum“ nicht abgeneigt. Das Zusammenleben ist unproblematisch und friedlich, bis mit Wendelina Morales, die Wert auf ein gepflegtes Äußeres und moralischen Anstand legt, in die Senioren-WG einzieht. Die beiden Nachbarn sind ihr ein Dorn im Auge und am liebsten hätte sie sie eher gestern als heute aus diesem ehrenwerten Haus vertrieben.

Ein heilloses Durcheinander entsteht aber erst durch eine folgenschwere Vertauschung. Postbote Egon Eilmeier verwechselt aus Angst vor dem Nachbarshund die Pakete mit Pflanzensamen und -zwiebeln, die beide Parteien erwarten. Dummerweise haben beide Pakete auch noch die gleiche Aufschrift: „Tulpen aus Amsterdam“. Doch während die Rentner tatsächlich auf Tulpen warten, ersehnen Gisbert und Heidi ihren Nachschub an Marihuana-Pflanzen. Nach einigen Wochen stellt sich aber heraus, dass die Pflänzchen auf Rentnerseite keine Blüten aufweisen, während die bei den Jüngeren eher durch Farbenpracht, dafür aber ohne Wirkung auffallen und damit große Fragezeichen bei den Züchtern hinterlassen. Die Senioren stellen nach kurzen Recherchen fälschlicherweise fest, dass es sich bei den Pflanzen wohl um Tee handeln muss, der auch sofort verköstigt wird. Das beschert den Bewohnern eine bunte, intensive Nacht, die aber selbstverständlich ein Traum sein muss. Dass die raue Wirklichkeit aber anders aussieht, wird den Damen erst bewusst, als der Herr Major, ansonsten sehr auf Disziplin achtend, mit vielen Fragen, bunter Hippie-Kleidung und anscheinend den gleichen Trauminhalten wie bei den beiden Damen erscheint.

Dummerweise hatte Gitta tags zuvor ihrem immer hilfsbereiten Enkel Basti ein Säckchen „Tee“ für dessen Eltern mitgegeben, auch der Bettelmönch Bruder Bonifaz wurde beschenkt. Beide erzählen tags darauf von ihren sonderbaren Erlebnissen, die dieser Tee so mit sich bringt. Auch durch Bastis Wissen werden die Pflanzen jetzt als Marihuana identifiziert und stante pede verbrannt. Die Folgen nicht beachtend werden alle anwesenden Personen vom nun entstehenden Rauch in andere Sphären versetzt. Nur der schnell und klug handelnde Basti, der sich rechtzeitig zu schützen vermochte, sorgt dafür, dass nichts Schlimmeres passiert.

Gisbert und Heidi versuchen mittlerweile ihr vermisstes Gras zu finden, das sie, den turbulenten Ereignissen in der Nachbarwohnung geschuldet, auch dort vermuten und versuchen mehrmals trickreich, aber vergeblich dort einzubrechen.

Ausgerechnet bei der moralisch gefestigten Wendelina keimt die Idee, sich mit den Verkauf von Haschplätzchen die Haushaltskasse aufzubessern und sie gewinnt mit dem Herrn Major Finkenblitz einen Komplizen. Dieser wird allerdings in flagranti erwischt und von Wachtmeister Heinrich Grünjack verhaftet. Um die Situation zu retten und ihrem Mitbewohner das Gefängnis zu ersparen, wird Gitta aktiv, Wendelina wird wegen ihrer falschen Moral gerüffelt, Gisbert wird ein anständiger Job verschafft und es gibt „einen besonderen Kaffee“ für den Wachtmeister, damit er vergisst.


Erfolgreiche Uraufführung 2015!

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*Voraussetzung für den Kauf eines Zusatzbuchs ist die vorherige Bestellung des entsprechenden Rollensatzes beim Theaterverlag Rieder.